Fachtagung „Unbewusste Erbschaften“ war ein großer Erfolg

Am 1. 3.2016 veranstalteten die Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt, das Frauenwerk Altholstein und das Kieler Mädchenhaus eine Fachtagung zum Thema „Unbewusste Erbschaften – Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen“. Kooperationspartnerinnen waren der LFSH (Landesverband Frauenberatung in Schleswig-Holstein) und der Kieler Verbund der feministischen Mädchen- und Frauenfacheinrichtungen.
Vieles von dem, was von einer Generation in die nächste weitergegeben wird, ist weder bewusst noch gewollt und insbesondere unbewältigte Traumata können in gravierendem Ausmaß auf die folgende Generation übertragen werden. Zur Diskussion dieses Themas waren renommierte Fachreferent_innen wie die international bekannte Traumatherapeutin Michaela Huber, die Bestsellerautorin Anne-Ev Ustorf und die Sozialpädagogin Ass.-Prof. Ulrike Loch geladen (siehe Tagungsflyer), die mit umfangreichen Informationen über die Erscheinungsformen und Wege transgenerationaler Weitergabe von Traumata beim Publikum auf großes Interesse stießen. Ein am 2.3. folgender Workshop von Dr. Katharina Drexler zum Thema „Methoden in der Arbeit beim Vorliegen transgenerationaler Traumatisierungen“ rundete das Thema ab und gab viele Anregungen für die Praxis.
Sowohl die Plätze auf der Fachtagung als auch die des Workshops waren hochbegehrt und allein für die Fachtagung wurden etwa doppelt so viele Plätze nachgefragt wie der Schleswig-Holstein Saal im Landtag fassen konnte. Das zeigte schon im Vorhinein, wie aktuell und gesellschaftspolitisch relevant das Thema ist.
Viele der Referent_innen haben ihre Beiträge freundlicherweise schriftlich zur Verfügung gestellt, so dass sie auf dieser Seite nach und nach veröffentlicht werden. Darüber hinaus hat der Verlag „Auditorium-Netzwerk“ einen Teil der Vorträge auf DVD aufgezeichnet, und diese sind auf der Website www.auditorium-netzwerk.de käuflich zu erwerben.
Wir bedanken uns bei allen Referent_innen, bei unseren Kooperationspartnerinnen und bei den interessierten Teilnehmer_innen für die gelungene Fachtagung! Eine weitere Fortbildung mit Dr. Katharina Drexler in Kiel ist bereits geplant und wir werden rechtzeitig darüber informieren.

Die Skripte von der Tagung bzw. dem Workshop „Unbewusste Erbschaften“ können hier angesehen und/oder heruntergeladen werden:

  •  Webseite von Michaela Huber, auf der sich – neben vielen anderen – folgendes Skript befindet:
    • Einführung das das Thema: „Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen“
  • Dr. Katharina Drexler:
    • „Methoden in der therapeutischen Arbeit beim Vorliegen transgenerationaler Traumatisierungen“
      (leider bisher kein Skript vorhanden)

Hier sind einige Fotoimpressionen von der Fachtagung zu sehen. Sie können auch in unserem facebook Online-Fotoalbum angesehen und heruntergeladen werden.

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Das Netzwerk gewaltfreies Leben für geflüchtete Frauen in Kiel lädt ein zur Informations- und Fortbildungsveranstaltung „Geflüchtete Frauen kompetent begleiten“

Frauen und Mädchen fliehen wie Männer vor Krieg, Folter und Armut. Zusätzlich sind sie Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, die sie fast ausschließlich als Frauen und Mädchen betreffen: Zwangsverheiratung, Menschenhandel, Vergewaltigung und Verweigerung von Bildungschancen sind dafür Beispiele. Sie erfahren zum Teil Gewalt und Traumatisierungen auf der Flucht und auch in den Unterkünften in Deutschland.
Ziel des Netzwerks gewaltfreies Leben für geflüchtete Frauen in Kiel ist es, einen aktiven Austausch und gute Vernetzungsstrukturen für in der Flüchtlingsarbeit engagierte Menschen und die Fachfrauen aus den Anlaufstellen für Frauen und Mädchen zu schaffen.
Wir informieren Sie über die besonderen Bedingungen geflüchteter Frauen, die Folgen von verschiedenen Formen von Gewalt und Traumatisierungen und wie Sie als Unterstützer_innen eigene Ressourcen aktivieren können. Außerdem lernen Sie in unserer Informations- und Fortbildungsveranstaltung die Infrastruktur der Beratungsstellen und die Wege in die Kieler Einrichtungen sowie deren Angebote kennen.

Weitere Informationen können dem Veranstaltungsflyer entnommen werden.

Über das Netzwerk gewaltfreies Leben für geflüchtete Frauen

Einladung zum 2.Kieler Mädchenpolitischen Salon

Alte Themen brauchen frische Ideen !!!

Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist brandaktuell und das nicht erst seit der Silvesternacht in Köln und Hamburg… Durch diese Ereignisse und die dadurch ausgelöste gesellschaftliche Diskussion ist auch die Mädchenarbeit herausgefordert, eigene Standpunkte zu finden, Stellung zu beziehen und dem Sexismus auf allen Ebenen mit Kraft, Mut, Solidarität und Kreativität entgegenzuwirken. Unter dem Motto: “Zwischen Pfefferspray und Schminkkurs…” soll es am 17.3.2016 beim 2. Kieler Mädchenpolitischen Salon (Achtung: diesmal in der Anlauf- und Beratungsstelle!) darum gehen, einen Raum für Diskussion zur aktuellen Sexismusdebatte auch in der Mädchenarbeit zu schaffen. Wir freuen uns auf interessante Gespräche, Diskussionen und neue Impulse für die feministische Arbeit !

Weitere Informationen gibt es im Veranstaltungsflyer, der auch gerne weiterverschickt werden darf.

Fachtagung „Unbewusste Erbschaften“ Transgenerationale Weitergabe von Traumata als Herausforderung in der psychosozialen Arbeit

In den letzten Jahren hat in der psychosozialen und therapeutischen Arbeit ein Paradigmenwechsel stattgefunden.
Längst wird nicht mehr nur auf das einzelne Individuum fokussiert, sondern der Blick erweitert sich von der einzelnen Person auf deren Entwicklung in einem „existenziell bedeutsamen Eingebundensein in signifikante transgenerationale Beziehungen“, wie es die Traumatherapeutin Dr. Marianne Rauwald in ihrem Buch Vererbte Wunden formuliert. „Wir alle stehen in einer Reihe, sind Glieder einer Kette von Generationen, verbunden und verknüpft über vielgestaltig
weitergegebene biologische, kulturelle, gesellschaftliche wie familienspezifische Vermächtnisse.“
Vieles von dem, was von einer Generation in die nächste weitergegeben wird, ist weder bewusst noch gewollt und insbesondere unbewältigte Traumata können in gravierendem Ausmaß auf die folgende Generation übertragen werden. In der Beratung, Betreuung und Psychotherapie wird
sichtbar, wie unverarbeitete Erlebnisse in der Eltern- und Großelterngeneration zu  schwerwiegenden Symptomen bei Klient_innen führen können. Allzu häufig werden wir Zeug_innen, wie sexualisierte, körperliche und/oder psychische Gewalt sich über Generationen hinweg fortsetzt. Und wie wir wissen, haben sowohl die NS-Zeit als auch der Krieg tiefe Spuren im individuellen, familiären und kollektiven Gedächtnis hinterlassen.
Was können wir tun, wenn wir es mit transgenerational übertragenen Traumata zu tun haben? Wie erkennen wir sie und welche Möglichkeiten des Umgangs und der Behandlung gibt es? Diese Fachtagung versucht, sich dem Thema „transgenerationale Weitergabe von Traumata“ auf  verschiedene Weise zu nähern und Antworten auf Fragen zu finden.

Weitere Informationen gibt es hier:

Fachtagung_TransgenerationaleWeitergabe_Flyer

Mädchenhaus-Brunch war gut besucht !

Der 11.Oktober ist der Internationale Tag des Mädchens. Dies haben wir zum Anlass genommen, mal wieder im Mädchenhaus zu feiern und es uns bei einem leckeren und gemütlichen Brunch in der Anlauf- und Beratungsstelle gut gehen zu lassen.
Wir freuen uns, dass so viele „Ehemalige“ (Mädchen und Mitarbeiterinnen), aber auch Vereinsfrauen und andere Interessierte unserer Einladung zu diesem Fest gefolgt sind.

Einige Fotos von diesem Tag sind in unserem Online-Album zu sehen.

Einladung zum Mädchenhaus-Brunch am 11.10.2015 !

Wusstet ihr, dass der 11. Oktober der „Internationale Mädchentag“ ist ? Da wir ohnehin gerne mal wieder mit euch feiern möchten nehmen wir diesen Tag zum Anlass, um es uns bei einem gemütlichen Brunch in der Anlauf- und Beratungsstelle gut gehen zu lassen.

Wir freuen darauf, ehemalige, jetzige und interessierte Mädchen und junge Frauen sowie aktive und ehemalige Mitarbeiterinnen und Vereinsfrauen wiederzusehen.

Für die Planung des Brunchs ist es wichtig, dass ihr euch möglichst bis zum 06.10. bei uns unter der Telefonnummer 0431- 805 8881 oder per Email an kontakt@maedchenhaus-kiel.de anmeldet.

Der Einladungsflyer darf gerne weiterverschickt werden.

Mädchenhaus-Brunch am 11.10.2015 !

Wusstet ihr, dass der 11. Oktober der „Internationale Mädchentag“ ist ? Da wir ohnehin gerne mal wieder mit euch feiern möchten nehmen wir diesen Tag zum Anlass, um es uns bei einem gemütlichen Brunch in der Anlauf- und Beratungsstelle gut gehen zu lassen.

Wir freuen darauf, ehemalige, jetzige und interessierte Mädchen und junge Frauen sowie aktive und ehemalige Mitarbeiterinnen und Vereinsfrauen wiederzusehen.

Für die Planung des Brunchs ist es wichtig, dass ihr euch möglichst bis zum 06.10. bei uns unter der Telefonnummer 0431- 805 8881 oder per Email an kontakt@maedchenhaus-kiel.de anmeldet.

Der Einladungsflyer darf gerne weiterverschickt werden.

 

 

 

Vortrag „Traumatisierte Mädchen“

Am 07.11.2013 fanden über 30 Interessierte den Weg ins Café Fleet, um bei unserer Vortragsveranstaltung mit dem Titel „Traumatisierte Mädchen – Aggression, Angst und Pubertät“ dabei zu sein.

Margarete Udolf von der Psychologischen Praxis für Beratung/Traumapädagogik (Bremen) gelang es anschaulich, die Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Traumafolgestörungen und Pubertät zu erklären und stand dem Publikum später noch für Fragen zur Verfügung.

Der Vortrag wird von der Referentin zum Nachlesen zu Verfügung gestellt und kann hier als pdf-Datei geöffnet oder heruntergeladen werden.

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Referentin Margarete Udolf

 

Unser Stand auf dem Brunnenfest 2013

Der Mädchenhaus-Stand beim Brunnenfest in Gaarden mit seinen Bastelaktivitäten zog nicht nur die Aufmerksamkeit zahlreicher Mädchen und ihrer Müttern auf sich, sondern gefiel auch vielen Jungen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Möglichkeit schöne Perlenringe und selbstbewusste Seiltänzerinnen für sich selbst zu basteln.  Für jedes selbstgemachte  Modell bekamen die TeilnehmerInnen der „Werk-AGs“ als Belohung leckere Brausepulver-Tütchen. Außerdem wurden unsere Flyer an die Besucherinnen verteilt.

Hier gibt es weitere Fotos von unserer Aktion zu sehen.

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Vortrag: „Ab jetzt vertrau‘ ich niemandem mehr!“

Am 06.06.2013 fanden über 30 Interessierte trotz des tollen Sommerwetters den Weg ins Café Fleet, um bei unserer Vortragsveranstaltung mit dem Titel „Ab jetzt vertrau‘ ich niemandem mehr…“ dabei zu sein.

Regina Sänger von der Psychologischen Praxis für Beratung/Traumapädagogik (Bremen) gelang es anschaulich, die Kennzeichen von Traumata und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu erklären und stand dem Publikum später noch für Fragen zur Verfügung.

Der Vortrag wird von der Referentin zum Nachlesen zu Verfügung gestellt und kann hier als pdf-Datei geöffnet oder heruntergeladen werden.

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„Kiel- Stadt für Frauen ?!“ – Kommunalpolitikerinnen antworten

4 Tage vor den Kommunalwahlen waren viele interessierte Frauen der Einladung vom Kieler Verbund der feministischen Frauen- und Mädchenfacheinrichtungen sowie dem Frauenbündnis Kiel gefolgt, um KommunalpolitikerInnen der großen Parteien zu frauenpolitischen Themen zu befragen.

Hier gibt es weitere Fotos dieser Veranstaltung zu sehen

20 Jahre Zufluchtsstätte: Tag der Offenen Tür und Remember-Abend

Groß war der Andrang in der Anlauf- und Beratungsstelle des Mädchenhauses  beim Tag der Offenen Tür am 02. November. Viele alte und neue Gesichter waren gekommen, um mit uns das 20-jährige Bestehen der Zufluchtsstätte zu feiern. Wir freuen uns über das  Interesse und die große Wertschätzung, die der Arbeit des Mädchenhauses entgegengebracht wird.

Im Anschluss an den Offenen Nachmittag fanden sich viele „Ehemalige“ Mädchen und Mitarbeiterinnen aus 20-Jahren Zufluchtsstätte zu einem gemütlichen „Remember-Abend“ ein und schwelgten in Erinnerungen.

Hier gibt es einige Fotos von beiden Veranstaltungen zu sehen.

Veranstaltungen anlässlich 20-Jahre Zufluchtsstätte des Mädchenhauses Kiel

Wir freuen uns über die große Resonanz, die dieser feierliche Anlass ausgelöst hat.

Es war uns ein besonderes Anliegen, dass die betroffenen Mädchen und jungen Frauen bei dieser Gelegenheit selbst zu Wort kommen und die Arbeit der Zufluchtsstätte aus ihrer Perspektive beschreiben.

Die Veranstaltung „Mädchenhaus als Chance“ bot den 20 interessierten Besucherinnen einen Rahmen, mit zwei ehemaligen Bewohnerinnen der Zufluchtsstätte über ihre Erfahrungen ins Gespräch zu kommen.

Auch die lokale Presse hat das Thema Zufluchtsstätte und ihre Bedeutung für Mädchen in Krisen und Notsituationen aufgegriffen und ein Interview mit einer jungen Frau veröffentlicht, die vor 13 Jahren in der Zufluchtsstätte Hilfe fand. Hier findet sich der Artikel.

Beim Tag der offenen Tür am 02. November kamen viele Menschen zusammen, die dem Mädchenhaus verbunden sind und unsere Arbeit wertschätzen.

Abgerundet wurde der Tag durch den „Remember-Abend“, an dem „Ehemalige“ aus 20 Jahren, die Gelegenheit hatten, sich wiederzusehen und in Erinnerungen zu schwelgen.

Hier sind einige Fotos der Veranstaltungen zu sehen.