Wird wegen Corona-Krise verschoben ! „Die Istanbul-Konvention: Ihre Bedeutung und Umsetzung in Kiel“

Am 1. Februar 2018 ist die Istanbul-Konvention in Deutschland in Kraft getreten. Dieser völkerrechtliche Vertrag verpflichtet die Vertragsstaaten, weitreichende Maßnahmen umzusetzen, die gewaltbetroffene Frauen unterstützen, die Öffentlichkeit sensibilisieren und präventiv wirksam sind…

Wie wird dies in Kiel umgesetzt ? Was ist schon erreicht ? Was gilt es auszubauen ?

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es im Flyer:

IstanbulKonvention_Flyer

Aber ihr seid doch gleichberechtigt?! Warum wir Feminismus heute immer noch brauchen.

Tampons kosten jetzt weniger, es gibt extra Saunazeiten nur für Frauen und in vielen Betrieben gibt es schon Gleichstellungsbeauftragte. Aber trotzdem fordern “die Frauen” noch Gleichberechtigung? Gleichberechtigt? Sind sie doch!” – “Frauen* verdienen im Schnitt 7% weniger als ihre männlichen Kollegen für dieselbe Tätigkeit und mit derselben Qualifikation. Sie haben weniger Freizeit und müssen sich oft noch für ihren Kleidungsstil rechtfertigen (“Der Rock ist viel zu kurz!”). Nach wie vor erleben viele Frauen* Gewalt und Belästigungen, Ausgrenzungen und Anfeindungen aufgrund ihres Geschlechts. Sind wir also wirklich alle gleichberechtigt?

Sind bisherige Gleichstellungsmaßnahmen schon der große Fortschritt oder doch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein? Vor welchen Herausforderungen stehen wir auch in 2020 noch? Zusammen mit der bekannten Autorin Julia Korbik (“Stand Up!” oder “Oh, Simone”) machen wir uns auf die Suche nach Antworten. Mit weiteren Gästen wollen wir in einer Talkrunde ins Gespräch kommen. Als weitere Gesprächspartnerinnen haben zugesagt:
• Helga Rausch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kiel
• Michaela Peschel, Autonomen Mädchenhaus
• Sophia Schiebe, stellvertretende SPD-Landesvorsitzende

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, zuzuhören und ihre eigenen Fragen mitzubringen.

Ort: Christian-Albrechts-Platz 3 (CAP3), Hörsaal 1

Gewalt kommt nicht in die Tüte! Auch nicht am Black Friday

Der Black Friday lockte am 23.11.2018 besonders viele Besucher_innen in den CITTI-Park und so manche_r bekam eine Tüte mit einem der 4000 leckeren von der Firma Steiskal gespendeten Brötchen in die Hand gedrückt. Und da selten etwas so einfach verschenkt wird kam es zu vielen interessanten Gesprächen rund um unsere Aktion. Denn „Gewalt kommt nicht in die Tüte !“ lautete wieder das Motto der diesjährigen Brötchentüten-Aktion am 23.11.2018 anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen.

An der Aktion beteiligt waren Mitarbeiterinnen der Kieler Frauenberatungsstellen, Aktive vom Zonta-Club Kiel und den Soroptimistinnen Kiel unser Oberbürgermeister, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kiel, sowie das Frauenwerk Altholstein, das Kieler Frauenbündnis sowie Vertreterinnen aus Parteien und Politik.

Hier gibt es einige Fotos von der Aktion zu sehen:

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Plakat von "Orange your City!" zeiugt ein großes Auge und den Schriftzug: Eine weltweite Aktion zur Ächtung von Gewalt gegen Frauen

Orange your City !

„Orange your City“ ist eine 2016 begonnene Aktion von UN Women.

Gebäude und Wahrzeichen werden am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, der alljährlich am 25. November stattfindet, rund um die Erde in Orange getaucht, um damit ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.
Die Farbe Orange soll hierbei eine hellere Zukunft frei von Gewalt symbolisieren.

In Kiel wird die Aktion von den Frauen des ZONTA- Clubs Kiel im Rahmen der Kampagne „Zonta says No to Violence against Women“ koordiniert.

Wir beteiligen uns gerne an dieser Aktion des ZONTA-Clubs und tauchen unser Schaufenster in der Holtenauer Str. 127 ab dem 24.11. in orangene Farbe und Licht.

Foto zeigt Abbildung des Artikels in den Kieler Nachrichten am 9.11.2018, in dem zur Aktion Orange your City! aufgerufen wird. Link führt zum Artikel in pdf-Format

Hier geht es zum Flyer zur diesjährigen „Orange-your-City!“-Aktion.

Weiteres Wissenswertes über diese und andere Aktionen gibt es auf der deutschen Internetseite der ZONTA-Clubs.

Wir unterstützen die Kampagne „100% für Beratung !“

In Deutschland gibt es ca. 350 Fachberatungsstellen, die auf das Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend spezialisiert sind. Die Mitarbeiter*innen dort unterstützen, begleiten und beraten viele Betroffene auf ihrem Weg und leisten unverzichtbare Arbeit. Doch viele arbeiten unter unsicheren Bedingungen und notwendige Gelder fehlen. Deswegen fordern wir „100% für Beratung!“

Das Mädchenhaus Kiel mit seiner Anlauf- und Beratungsstelle in der Holtenauer Straße 127 ist seit vielen Jahren ein Anlaufpunkt für Mädchen und junge Frauen in Not sowie ihre Angehörigen und Unterstützer*innen. Wir beraten und vermitteln im Rahmen des Netzwerks Kieler Fachberatungstellen. Effektive Hilfe geht nicht ohne Beratung! Daher unterstützen wir gerne die bundesweite Kampagne „100% für Beratung“ , welche im Oktober 2018 startet.

Weitere Informationen dazu finden sich auf der Kampagnen-Webseite unter https://100pro-beratung.de/

Plakat zur Demo Take Back The Night mit junger Frau im Kapiuzenpulli und verschränkten Armen und dem Text "Ich brauch' keine Bewertung von dir! Behalt dein Kompliment für dich!"

Take Back The Night-Demo am 07.09.2018

Alle Menschen haben das Recht haben, sich Tag und Nacht auf Straßen und Plätzen sicher zu fühlen !

Dies ist aber leider keine Selbstverständlichkeit, wie immer wieder stattfindende Angriffe auf Frauen, Lesben*, Trans*, Inter* und Queers* auch in Kiel zeigen.

Gerne möchten wir daher zu dieser Demonstration aufrufen und die Stadt gemeinsam Tag für Tag und Nacht für Nacht wieder zurückerobern.

Treffpunkt ist um 19.30 Uhr auf dem Exerzierplatz.

Weitere Informationen finden sich im Demoflyer.

Plakat zur Demo Take Back The Night zeigt jungen Mann im Kleid und den Text "My Body, my Choice! Egal, was ich trage!"

2. Kieler Mädchenpolitischer Salon zum Thema Sexismus

Leider fanden am 17. März nicht viele Frauen den Weg zu unserem 2. Kieler Mädchenchenpolitischen Salon, aber die, die kamen erlebten in kleiner Runde eine intensive und spannende Diskussion über Sexismus in seinen verschiedenen Facetten und die Standpunkte und Möglichkeiten von Mädchenarbeit vor diesem Hintergrund, der – vor oder nach den sogenannten „Silvesterereignissen“ –  immer noch der gleiche geblieben ist.

 

 

Einladung zum 2.Kieler Mädchenpolitischen Salon

Alte Themen brauchen frische Ideen !!!

Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist brandaktuell und das nicht erst seit der Silvesternacht in Köln und Hamburg… Durch diese Ereignisse und die dadurch ausgelöste gesellschaftliche Diskussion ist auch die Mädchenarbeit herausgefordert, eigene Standpunkte zu finden, Stellung zu beziehen und dem Sexismus auf allen Ebenen mit Kraft, Mut, Solidarität und Kreativität entgegenzuwirken. Unter dem Motto: “Zwischen Pfefferspray und Schminkkurs…” soll es am 17.3.2016 beim 2. Kieler Mädchenpolitischen Salon (Achtung: diesmal in der Anlauf- und Beratungsstelle!) darum gehen, einen Raum für Diskussion zur aktuellen Sexismusdebatte auch in der Mädchenarbeit zu schaffen. Wir freuen uns auf interessante Gespräche, Diskussionen und neue Impulse für die feministische Arbeit !

Weitere Informationen gibt es im Veranstaltungsflyer, der auch gerne weiterverschickt werden darf.

„Nein heißt Nein !“-Flashwalk zum Internationalen Frauentag

Anlässlich des Internationalen Frauentages fand am 8.3.2016 ein Flashwalk statt, zu dem ein breites Bündnis von Frauenberatungsstellen und -Verbänden aufgerufen hatte. Ca. 300 Frauen, Männer und Kinder nahmen daran teil. Gestartet wurde vor dem Justizministerium, wo Ministerin Anke Spoorendonk eine Resolution mit 120.000 Unterschriften für eine opfergerechte Reform des Sexualstrafrechtes übergeben wurde, welche demnächst im Bundesrat verhandelt wird.

Den Teilnehmer_innen war es dabei ein großes Anliegen, sich von allen Versuchen, dieses Thema für rechte Hetze (vor allem gegen Flüchtlinge) zu instrumentalisieren unmissverständlich zu distanzieren.

Trotz des sonnigen Wetters wurden viele Schirme aufgespannt, welche mit passenden Parolen beschriftet oder bedruckt waren. Der Flashwalk endete im Kulturforum, wo eine Feier anlässlich des Frauentags stattfand.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 09.03.2016:

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Bericht in KN-Online

Bericht in SHZ

youtube-Film

Demo – Flashwalk und Aktionen !

Gegen Gewalt, Sexismus, Rassismus und Homophobie in Kiel, SH, überall und immer!
Am 8.März ruft ein breites Bündnis von Einrichtungen und Initiativen in Kiel sowie die Frauenbeauftragte der Stadt Kiel zu einem Flashwalk auf, bei dem es darum geht, gemeinsam für sexuelle Selbstbestimmung, für eine offene Gesellschaft,für Vielfalt und endlich für einen neuen § 177, für ein praxistaugliches und opfergerechtes Sexualstrafrecht einzutreten.
Kommt alle und bringt viele mit !
Der Veranstaltungsaufruf darf gerne weiterverschickt werden .

Nein heißt Nein! – Flashwalk in Kiel

Gegen Gewalt, Sexismus, Rassismus und Homophobie in Kiel, SH, überall und immer!
Am 8.März ruft ein breites Bündnis von Einrichtungen und Initiativen in Kiel sowie die Frauenbeauftragte der Stadt Kiel zu einem Flashwalk auf, bei dem es darum geht, gemeinsam für sexuelle Selbstbestimmung, für eine offene Gesellschaft,für Vielfalt und endlich für einen neuen § 177, für ein praxistaugliches und opfergerechtes Sexualstrafrecht einzutreten.
Kommt alle und bringt viele mit !
Der Veranstaltungsaufruf darf gerne weiterverschickt werden .

Kiel als Fremde – Kiel als Heimat? Flucht gestern, Flucht heute – zwei Frauen berichten

Im öffentlichen Teil der Vollversammlung des Frauenbündnis Kiel am 8.Oktober 2015 wollen wir angesichts der humanitären Katastrophe, den unzähligen Menschen auf der Flucht, die Situation geflüchteter Frauen thematisieren. Dazu möchten wir mit zwei Frauen ins Gespräch kommen, die von ihren Erfahrungen mit „Kiel als Fremde – Kiel als Heimat?“ berichten werden.
Zwischen ihren beiden Fluchtwegen liegen Jahrzehnte. Und gerade dies zeigt, dass in „Flucht und Ankommen“ – so individuell beides auch auf jedem Weg ist – immer auch etwas Gemeinsames liegt und wir als die, die diese Menschen aufnehmen, auch selbst eine Chance haben, dazu beizutragen, sie zu unterstützen.

 Flyer (pdf):  Kiel als Fremde