„Orange the World“ am 25.11.2020

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen findet wie jedes Jahr am 25.November statt und soll durch eine weltweite Aktion auf dieses Thema aufmerksam machen: wieder leuchten in vielen Städten die Fassaden öffentlicher Gebäude, Schaufenster und Privatfenster in orange, um als Symbol der Kraft und des Widerstandes ein Zeichen zu setzen.

Auch dieses Jahr haben wir uns gerne an der Aktion des Zonta-Clubs Kiel beteiligt und unser Schaufenster orange gefärbt.

Davon und von der Mahnwache vor dem Justizministerum gibt es unten ein paar Fotos zu sehen.

Über die ganze Aktion und die in Kiel beteiligten Läden und Einrichtungen gibt es hier mehr Informationen.

„Text us!“- unsere sichere Mail-/ Chat- Beratung

Für alle, die nicht gerne telefonieren oder nicht zu uns in die Beratungsstelle kommen möchten gibt es jetzt auch die Möglichkeit, mit uns zu schreiben und/oder zu chatten. „Text us!“ heißt unser neues Online-Beratungsangebot, mit dem du dich auf ganz einfache und sichere Art mit uns unterhalten kannst, wenn du Fragen hast oder Hilfe brauchst.
Wie das geht erfährst du hier auf unserer Seite.

Vertrauliche Spurensicherung ist praktischer Opferschutz!

Die Möglichkeit der vertraulichen (anonymen) Spurensicherung ermöglicht es Betroffenen von sexualisierter oder häuslicher Gewalt, zeitnah rechtssichere Beweise sichern zu lassen ohne sich für eine Anzeige gegen den/die Täter*innen machen zu müssen.

Die Beweise werden in den Universitätskliniken anonymisiert gelagert und im Falle einer späteren Anzeige für das Ermittlungsverfahren verwendet.

Dies ist eine wichtige Verbesserung im Sinne des Opferschutzes.

Sexualisierte Gewalt…immer wieder überraschend

Immer wenn Fälle sexualisierter Gewalt, der systematische Missbrauch von Kindern und Jugendlichen und Kinderpornographie es in die Tagesschau und die Schlagzeilen der Zeitungen schaffen – wie jetzt bei den Taten in Lügde und Münster – ist der Aufschrei in der Öffentlichkeit groß…als wäre das Thema nicht schon seit Jahren und Jahrzehnten bekannt und als gäbe es nicht schon lange Forderungen aus Fachkreisen, den Opferschutz und die Strafprozessordnung in Deutschland zu verändern und zu verbessern und die Strafverfolgung effektiver zu machen.

Wie alle Beratungsstellen und Jugendhilfeeinrichtungen haben wir täglich mit den oftmals massiven psychischen Folgen sexualisierter Gewalt zu tun.

Weiterlesen

Neu: Videochat-Beratung

Für alle, die – wegen Corona oder aus anderen Gründen – den Weg in die Beratungsstelle scheuen gibt es jetzt die Möglichkeit, mit uns per Videochat zu sprechen.

Dies erfolgt über das Tool RED-connect des Anbieters REDmedical, welches einfach und zuverlässig funktioniert und absolute Datensicherheit garantiert.

Erst vereinbart ihr einen Termin (per Telefon 0431-8058881 oder als Anfrage über unser Kontaktformular)

Dann bekommt ihr einen Link mit den Zugangsdaten.

Zum vereinbarten Zeitpunkt loggt ihr euch über die erhaltenen Zugangsdaten ein (Smartphone, Tablet oder Laptop) und die Video-Beratung kann beginnen.

Dabei ist keine Registrierung oder die Angabe von Klarnamen oder anderer Daten notwendig.

Die RED connect Videosprechstunde wird auch in Arztpraxen eingesetzt. Sie besitzt das ips-Gütesiegel der datenschutz cert GmbH und hat in der Vergangenheit als einziges System in Deutschland das Datenschutz-Gütesiegel des Unabhängigen Landesdatenschutzzentrums (ULD) erhalten. Das System ist auch von der kassenäztlichen Bundesvereinigung (KBV) geprüft und als zertifizierter Videodienstanbieter zugelassen.

Falls noch Fragen dazu bestehen, könnt ihr uns gerne kontaktieren.

#LEAVE NOONE BEHIND-Schaufenster

#leavenoonebehind lautet der Aufruf, das Schicksal der in den europäischen Flüchtlingslagern gestrandeten Menschen – trotz und gerade wegen der weltweiten Coronakrise – nicht zu vergessen und die Menschen aus den dort herrschenden unwürdigen Lebensumständen zu befreien – so wie es die Menschenrechte und die europäische Verfassung verlangen.

In ganz Europa schließen sich Menschen diesem Aufruf an. Wir freuen uns, dass auch wir unser Schaufenster jetzt in diesem Sinne nutzen und unsere Solidarität zeigen können. Noch dazu auf besonders ästhetische Art: in Kalligrafie-Schrift gestaltet von der Kieler Kalligrafie-Künstlerin Marleen Krallmann, die 2019 die Schreibwerkstatt scriptum gegründet hat. Weitere Informationen über die Künstlerin und diese Aktion sind auf ihrer Webseite zu finden: www.marleenkrallmann.com

Hier sind einige Fotos des Enstehungsprozesses und das Endergebnis zu sehen. Ein echter Hingucker mit wichtiger Botschaft ! Vielen Dank an Marleen Krallmann und Tamina Spilker.

Was Mädchen und Frauen immer brauchen…

kam heute mit dem Paketdienst an: 4 große Kartons gefült mit einem Jahresvorrat an Cosmea-Tampons, Binden und Slipeinlagen für unsere Mädchen und jungen Frauen in Zufluchtsstätte und WG – gespendet von der pelzgroup in Wahlstedt, die diese und andere Hygieneartikel produziert und vertreibt.

Jede Frau weiß wie wichtig und leider auch kostspielig diese Produkte sind. Umso mehr freuen wir uns über diese tolle praktische Spende.

Nicht nur, dass die Artikel vegan, biologisch und in Deutschland hergestellt sind, sie passen farblich auch noch perfekt zum Mädchenhaus Kiel 🙂

Vielen Dank an die Firma pelzgroup, dass Sie an uns gedacht haben.

Unter diesen Links gibt es mehr Informationen über die pelzgroup und Cosmea-Produkte.

„Wir sind Parität!“

…so lautet die neue Online-Plattform des Paritätischen Gesamtverbandes, auf der das Mädchenhaus Kiel jetzt auch mit einem Profil vertreten ist.

Auf dieser Seite soll die Vielfalt der Einrichtungen, die bundesweit im Paritätischen organisiert sind sichtbar werden.

Neben den Einrichtungsdaten gibt es auch viele Einblicke in die aktuellen Themen. Ein Besuch lohnt sich.

Danke für Mund-Nasen-Schutzmasken-Spende!

In der Beratung und Jugendhilfe können wir natürlich nicht so einfach Homeoffice machen, sondern arbeiten face-to-face mit den Mädchen. Ein Behelfsmundschutz ist daher sinnvoll. Und auch die Mädchen benötigen einen, um Bus fahren und einkaufen gehen zu können.

Aber wie viele soziale Einrichtungen haben auch wir Probleme an Mund-Nasen-Schutzmasken zu gelangen. Die bestellten Masken sind leider noch nicht geliefert worden und wir können nur hoffen, dass sie überhaupt ankommen.

Umso mehr haben wir uns jetzt gefreut, als die Ratsfrau Anna-Lena Walczak uns spontan über 50 bunte selbstgenähte Behelfsmasken vorbeigebracht hat, die sie gemeinsam mit einer Gruppe fleißiger Frauen ehrenamtlich genäht hat um sie sozialen Einrichtungen zukommen zu lassen.

Wir bedanken uns sehr für diesen tollen Einsatz und wünschen allen weiterhin Gesundheit und dass wir bald schon wieder gefahrlos ohne Masken laufen können. (Obwohl…die sind so hübsch, dass wir bestimmt bald gar nicht mehr „ohne“ auf die Straße wollen)