Kraft-Rucksack

Der österreichische Verein Ninlil-Empowerment und Beratung für Frauen mit Behinderung hat gemeinsam mit dem Verein Leicht lesen eine tolle Broschüre herausgegeben, die sich an Frauen* mit (und ohne) Behinderung richtet und auf verständliche Art erklärt, was Gewalterlebnisse für Folgen haben und was dagegen helfen kann. Sie ist auch sehr geeignet für Frauen*, die mit der deutschen Sprache noch nicht so vertraut sind.

Die dazugehörige Internetseite ist hier zu finden:

https://www.kraft-rucksack.at/

Die Broschüre kann hier als pdf-Datei angeschaut und heruntergeladen werden:

Noch Plätze frei für die Weiterbildung Traumapädagogik !

in unserer im Dezember startenden einjährigen Weiterbildung „Traumapädagogik und traumazentrierte Fachberatung“ mit Veranstaltungsort in Kiel, sind zwei Plätze frei geworden. D.h. es ist noch / wieder möglich, sich für diese Weiterbildung zu bewerben.

Das Autonomen Mädchenhaus Kiel veranstaltet diese Weiterbildung in Kooperation mit dem Bremer Institut für Traumapädagogik.

Die Weiterbildung richtet sich an Frauen und Männer und ist zertifiziert durch die DeGPT und die BAG Traumapädagogik.

Genauere Informationen mit ausführlichem Curriculum finden Sie hier.

Vortrag im Café Fleet zum Thema Trauma und Flucht

Trotz des schönen Wetters kamen am vergangenen Donnerstagabend doch immerhin über 30 interessierte Zuhörer_innen zu dem Vortrag „Flucht, Trauma, Ankommen ?!?“ ins Café Fleet, um sich über die Folgen von traumatisierenden Erfahrungen vor während und nach der Flucht zu informieren.

Die Referentin Regina Sänger vom Bremer Institut für Traumapädagogik vermittelte ein grundlegendes Verständnis davon, welche Traumafolgestörungen auftreten und ein Ankommen im Aufnahmeland erschweren können und wie Kinder und Jugendliche hierbei in der Praxis unterstützt werden können.

Freundlicherweise hat sie das Vortragsskript zum Nachlesen zu Verfügung gestellt .
Es kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

IMG_1278 400px

 

 

Fachtagung „Unbewusste Erbschaften“ war ein großer Erfolg

Am 1. 3.2016 veranstalteten die Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt, das Frauenwerk Altholstein und das Kieler Mädchenhaus eine Fachtagung zum Thema „Unbewusste Erbschaften – Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen“. Kooperationspartnerinnen waren der LFSH (Landesverband Frauenberatung in Schleswig-Holstein) und der Kieler Verbund der feministischen Mädchen- und Frauenfacheinrichtungen.
Vieles von dem, was von einer Generation in die nächste weitergegeben wird, ist weder bewusst noch gewollt und insbesondere unbewältigte Traumata können in gravierendem Ausmaß auf die folgende Generation übertragen werden. Zur Diskussion dieses Themas waren renommierte Fachreferent_innen wie die international bekannte Traumatherapeutin Michaela Huber, die Bestsellerautorin Anne-Ev Ustorf und die Sozialpädagogin Ass.-Prof. Ulrike Loch geladen (siehe Tagungsflyer), die mit umfangreichen Informationen über die Erscheinungsformen und Wege transgenerationaler Weitergabe von Traumata beim Publikum auf großes Interesse stießen. Ein am 2.3. folgender Workshop von Dr. Katharina Drexler zum Thema „Methoden in der Arbeit beim Vorliegen transgenerationaler Traumatisierungen“ rundete das Thema ab und gab viele Anregungen für die Praxis.
Sowohl die Plätze auf der Fachtagung als auch die des Workshops waren hochbegehrt und allein für die Fachtagung wurden etwa doppelt so viele Plätze nachgefragt wie der Schleswig-Holstein Saal im Landtag fassen konnte. Das zeigte schon im Vorhinein, wie aktuell und gesellschaftspolitisch relevant das Thema ist.
Viele der Referent_innen haben ihre Beiträge freundlicherweise schriftlich zur Verfügung gestellt, so dass sie auf dieser Seite nach und nach veröffentlicht werden. Darüber hinaus hat der Verlag „Auditorium-Netzwerk“ einen Teil der Vorträge auf DVD aufgezeichnet, und diese sind auf der Website www.auditorium-netzwerk.de käuflich zu erwerben.
Wir bedanken uns bei allen Referent_innen, bei unseren Kooperationspartnerinnen und bei den interessierten Teilnehmer_innen für die gelungene Fachtagung! Eine weitere Fortbildung mit Dr. Katharina Drexler in Kiel ist bereits geplant und wir werden rechtzeitig darüber informieren.

Die Skripte von der Tagung bzw. dem Workshop „Unbewusste Erbschaften“ können hier angesehen und/oder heruntergeladen werden:

  •  Webseite von Michaela Huber, auf der sich – neben vielen anderen – folgendes Skript befindet:
    • Einführung das das Thema: „Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen“
  • Dr. Katharina Drexler:
    • „Methoden in der therapeutischen Arbeit beim Vorliegen transgenerationaler Traumatisierungen“
      (leider bisher kein Skript vorhanden)

Hier sind einige Fotoimpressionen von der Fachtagung zu sehen. Sie können auch in unserem facebook Online-Fotoalbum angesehen und heruntergeladen werden.

[wowslider id="15"]

 

 

Vorankündigung: Fachtagung zu „Transgenerationaler Traumaweitergabe“

Bevor der offizielle Flyer fertig ist hier bereits eine Vorankündigung für einen spannende Fachtagung, die am 1.3.2016 im Schleswig-Holsteinischen Landtag stattfinden wird:

„Unbewusste Erbschaften – Transgenerationale Weitergabe von Traumata als Herausforderung für die psychosoziale Arbeit“

Anmeldungen sind erst ab Januar möglich, wenn der Veranstaltungsflyer veröffentlicht worden ist.

Also, Terminkalender zücken und save the date !

Vortrag „Traumatisierte Mädchen“

Am 07.11.2013 fanden über 30 Interessierte den Weg ins Café Fleet, um bei unserer Vortragsveranstaltung mit dem Titel „Traumatisierte Mädchen – Aggression, Angst und Pubertät“ dabei zu sein.

Margarete Udolf von der Psychologischen Praxis für Beratung/Traumapädagogik (Bremen) gelang es anschaulich, die Zusammenhänge und Wechselwirkungen von Traumafolgestörungen und Pubertät zu erklären und stand dem Publikum später noch für Fragen zur Verfügung.

Der Vortrag wird von der Referentin zum Nachlesen zu Verfügung gestellt und kann hier als pdf-Datei geöffnet oder heruntergeladen werden.

Vortrag Nov 2013 Foto2
Referentin Margarete Udolf

 

Tagesfortbildung für pädagogische Fachkräfte: „Traumatisierte Eltern – traumatisierte Kinder. Wie sich Belastungen der Eltern auf die Kinder auswirken“

Die Tagesfortbildung findet am 08.11.2013 in den Räumen der Anlauf- und Beratungsstelle des Mädchenhauses Kiel statt.

Referentinnen: Margarete Udolf & Regina Sänger

Dipl. Psychologinnen und Fachberaterinnen für Psychotraumatologie

Psychologische Praxis für Beratung und Traumapädagogik / Bremen

Anmeldungen (Fax / Post / E-Mail) bis zum 25.10.2013

Hier geht es zum Veranstaltungsflyer und Anmeldeformular

Weiterbildung Traumapädagogik startet

In Kooperation mit der Psychologischen Praxis für Beratung und Traumapädagogik Bremen veranstaltet das Mädchenhaus Kiel ab März 2014 eine einjährige Weiterbildung zum Thema Traumapädagogik mit dem Schwerpunkt geschlechtsspezifische Arbeit mit Mädchen und Frauen für Fachfrauen, die in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Erziehungs- und Bildungseinrichtungen tätig sind.

Ein unverbindliches Informationsgespräch für alle Interessierten findet am 08.11.2013 von 16 – 17 Uhr in den Räumen der Anlauf- und Beratungsstelle des Mädchenhauses Kiel statt.

Informationen über Inhalt, Form und Voraussetzungen der Weiterbildungen sowie das Anmeldeformular sind hier zu finden.

Traumatisierte Mädchen – Aggression, Angst und Pubertät – Entwicklung und Umgang mit traumatisierten Mädchen in der Pubertät

In dieser Vortragsveranstaltung wird es u.a. um den Unterschied zwischen pubertärer Abgrenzung und Auflehnung und traumabedingtem Widerstand und andere spannende Fragen gehen.

Referentinnen:  Margarete Udolf, Regina Sänger

Dipl. Psychologinnen und Fachberaterinnen für Psychotraumatologie

Psychologische Praxis für Beratung und Traumapädagogik / Bremen

Weitere Informationen gibt es hier.

Vortrag: „Ab jetzt vertrau‘ ich niemandem mehr!“

Am 06.06.2013 fanden über 30 Interessierte trotz des tollen Sommerwetters den Weg ins Café Fleet, um bei unserer Vortragsveranstaltung mit dem Titel „Ab jetzt vertrau‘ ich niemandem mehr…“ dabei zu sein.

Regina Sänger von der Psychologischen Praxis für Beratung/Traumapädagogik (Bremen) gelang es anschaulich, die Kennzeichen von Traumata und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu erklären und stand dem Publikum später noch für Fragen zur Verfügung.

Der Vortrag wird von der Referentin zum Nachlesen zu Verfügung gestellt und kann hier als pdf-Datei geöffnet oder heruntergeladen werden.

vortrag_ab_jetzt_2300px

Vortrag: „Ab jetzt vertrau ich niemandem mehr…“ Traumata und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen

am 06.06.2013.

Kinder und Jugendliche, die wiederholt Misshandlung, Vernachlässigung, sexualisierte Gewalt sowie Beziehungsabbrüche erlebt haben, sind in ihrem Grundvertrauen in die Welt und die Menschen stark erschüttert. Viele erlebten die Misshandlung als Traumatisierung und leiden unter den langanhaltenden Folgen:

Sie sind oft wie erstarrt, verzweifelt oder wütend, verhalten sich gleichgültig oder aggressiv, manchmal sind sie wie „weggebeamt“ und von außen unerreichbar.

Die pädagogische Arbeit mit traumatisierten Mädchen und Jungen gestaltet sich daher oft schwierig und ist von „Rückschlägen“ gekennzeichnet. Um die Betroffenen wirklich unterstützen zu können, hat es sich als hilfreich erwiesen, sich mit folgenden Fragen zu beschäftigen:

Wie entsteht ein Trauma? Was passiert in den akuten Situationen mit den betroffenen Kindern? Welche Auswirkungen haben Traumata auf das Gehirn, den Körper und die Gefühle?

Der Vortrag bietet eine Einführung in die Entstehung und die Auswirkungen von Traumata und vermittelt so ein umfassendes Verständnis für die Überlebensstrategien der betroffenen Kinder und Jugendlichen.

Referentin:  Regina Sänger

Dipl. Psychologin und Fachberaterin für Psychotraumatologie

Psychologische Praxis für Beratung und Traumapädagogik / Bremen

Weitere Informationen gibt es hier.

Vortragsveranstaltung: „Scherben im Kopf“

„Scherben im Kopf“- Grundlagen der Neurobiologie zum besseren Verständnis der Folgen von Trauma und Vernachlässigung bei Kindern und Jugendlichen

Referentin: Pia Heckel vom Institut für Psychotraumatologie Hamburg

Die Veranstaltung war mit ca. 100 Gästen außerordentlich gut besucht. Der Vortrag enthielt viele wissenschaftliche Informationen und führte zu einem regen fachlichen Austausch.