Selbstverletzendes Verhalten – Ursachen u. Unterstützungsmöglichkeiten im päd. Alltag

Alltäglicher Umgang mit Jugendlichen, die sich selbst verletzen stellt pädagogische Fachkräfte vor große Herausforderungen. Damit die betroffenen Mädchen und Jungen adäquat unterstützt werden können, ist es notwendig die vielfältigen Ursachen und Funktionen selbstverletzenden Verhaltens in ihrer Dynamik zu verstehen. Basierend auf der theoretischen Wissensgrundlage bekommen die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit Risikoeinschätzung, hilfreichen Kriseninterventionen sowie langfristigen Stabilisierungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Ziel der Fortbildung ist, mehr Sicherheit im Umgang mit nichtsuizidalem selbstverletzendem Verhalten (NSVV) bei Kindern und Jugendlichen zu entwickeln.

Anregungen für die Selbstfürsorge der Fachkräfte runden die Fortbildung ab.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es im Veranstaltungsflyer.

Hilf mir- aber lass mich bloß in Ruhe !

Mädchen, die von nahen Bezugspersonen misshandelt wurden, stehen später oft im Mittelpunkt schwieriger Beziehungsdynamiken  mit den Pädagog*innen. Alltäglicher Widerstand, Forderung nach Sonderrechten sowie die Schwierigkeit, Positives auszuhalten lösen bei den Fachkräften Ärger oder Resignation aus. Besondere Belastungen bringen Mädchen mit, die mit psychisch erkrankten, suchtkranken oder traumatisierten Eltern aufgewachsen sind: Ihr Lebensgefühl ist durch vielfältige Ängste gekennzeichnet und sie sind überzeugt, dass niemand sie versteht. Im Alltag zeigen sie meistens nicht altersangemessene Verhaltensweisen sowie destruktive Parentifizierung. In der Fortbildung werden wir die Folgen von Bindungstraumata auf die psychosoziale Entwicklung und die Bindungsfähigkeit von Mädchen anhand von Praxisbeispielen erörtern. Die Teilnehmer*innen erhalten die Gelegenheit, alltagstaugliche Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Mädchen kennen zu lernen und auszuprobieren.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es im Veranstaltungsflyer.

Krisenkommunikation und Deeskalationsstrategien (Tagesseminar für Frauen)

Viele Mitarbeiter*innen aus Arbeitsfeldern, in denen sie Verantwortung für die Betreuung von Menschen tragen, sind mit der Problematik möglicher aggressiver und gewalttätiger Übergriffe auf sich und ihre Klienten*innen vertraut. Im PART®-Konzept geht es in grundlegender und umfassender Weise um die Prävention und Lösung aggressiver oder gewalttätiger Konflikte im eigenen Arbeitsfeld. Dabei ist das oberste Ziel des PART®-Konzepts: Die Persönlichkeitsrechte und die Würde des/der Klienten/in zu achten und dabei Sicherheit für alle Beteiligten herzustellen.

Das Tagesseminar, mit reduzierten Inhalten des PART®-Konzepts, besteht aus Informationsblöcken, Selbstreflexionsphasen, Kleingruppenarbeit und einigen Körperübungen zum Ausweichen, sich Befreien, sich Schützen. Dabei werden nur solche Techniken gelehrt, die den Klienten keine Schmerzen zufügen und sie nicht körperlich schädigen! Das Seminar ist kein Selbstverteidigungskurs!

Inhalte:

  • Professionalität und persönliches Auftreten
  • Vorbereitung auf die Arbeit mit aggressiven Klienten
  • Auslöser von Aggression und Gewalt und deren Alternativen
  • Der Handlungsrahmen Krisenintervention
  • Krisenkommunikation
  • Ausweich-, Befreiungs- und Selbstschutztechniken (bedarfsorientiert)
  • Nachbereitung (Schwerpunkt Nachbesprechung und Mitarbeiterfürsorge)

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es im Veranstaltungsflyer.

Krisenkommunikation und Deeskalationsstrategien (Tagesseminar f. Frauen)

Viele Mitarbeiter*innen aus Arbeitsfeldern, in denen sie Verantwortung für die Betreuung von Menschen tragen, sind mit der Problematik möglicher aggressiver und gewalttätiger Übergriffe auf sich und ihre Klienten*innen vertraut. Im PART®-Konzept geht es in grundlegender und umfassender Weise um die Prävention und Lösung aggressiver oder gewalttätiger Konflikte im eigenen Arbeitsfeld. Dabei ist das oberste Ziel des PART®-Konzepts: Die Persönlichkeitsrechte und die Würde des/der Klienten/in zu achten und dabei Sicherheit für alle Beteiligten herzustellen.

Das Tagesseminar, mit reduzierten Inhalten des PART®-Konzepts, besteht aus Informationsblöcken, Selbstreflexionsphasen, Kleingruppenarbeit und einigen Körperübungen zum Ausweichen, sich Befreien, sich Schützen. Dabei werden nur solche Techniken gelehrt, die den Klienten keine Schmerzen zufügen und sie nicht körperlich schädigen! Das Seminar ist kein Selbstverteidigungskurs!

Inhalte:

  • Professionalität und persönliches Auftreten
  • Vorbereitung auf die Arbeit mit aggressiven Klienten
  • Auslöser von Aggression und Gewalt und deren Alternativen
  • Der Handlungsrahmen Krisenintervention
  • Krisenkommunikation
  • Ausweich-, Befreiungs- und Selbstschutztechniken (bedarfsorientiert)
  • Nachbereitung (Schwerpunkt Nachbesprechung und Mitarbeiterfürsorge)

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es im Veranstaltungsflyer

Traumatisierte Kinder und Jugendliche im pädagogischen Alltag !

Kinder und Jugendliche, die Gewalt, Beziehungsabbrüchen, Vernachlässigung oder Krieg und Flucht ausgesetzt waren leiden meistens unter posttraumatischen Symptomen: Aggressives Verhalten,  Albträume oder Konzentrationsschwierigkeiten belasten sie im Alltag und stellen erhöhte Anforderungen an die pädagogischen Fachkräfte. Um die Betroffenen adäquat zu unterstützen, benötigen die Pädagog*innen grundlegende Kenntnisse über Entstehung und Auswirkungen von Traumata sowie über Grundsätze und Methoden der Traumapädagogik.

In ersten Teil der Fortbildung stehen die Auswirkungen von Traumata auf die psychosoziale Entwicklung im Mittelpunkt. Den zweiten Schwerpunkt des Seminars stellen traumapädagogische Haltung und Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Mädchen und Jungen dar. Anregungen für die Selbstfürsorge der Fachkräfte runden die Fortbildung ab.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es im Veranstaltungsflyer.

Mädchen mit Kapuzenshirt und zerfetzter Jeans sitzt mit hängendem Kopf vor einer dinklen Steinwand mit Graffitis

Tagesfortbildung: „Hilf mir – aber lass mich bloß in Ruhe !“

Mädchen, die von nahen Bezugspersonen misshandelt wurden, stehen später oft im Mittelpunkt schwieriger Beziehungsdynamiken  mit den Pädagog*innen. Alltäglicher Widerstand, Forderung nach Sonderrechten sowie die Schwierigkeit, Positives auszuhalten lösen bei den Fachkräften Ärger oder Resignation aus.

Besondere Belastungen bringen Mädchen mit, die mit psychisch erkrankten, suchtkranken oder traumatisierten Eltern aufgewachsen sind: Ihr Lebensgefühl ist durch vielfältige Ängste gekennzeichnet und sie sind überzeugt, dass niemand sie versteht. Im Alltag zeigen sie meistens nicht altersangemessene Verhaltensweisen sowie destruktive Parentifizierung.

In der Fortbildung werden wir die Folgen von Bindungstraumata auf die psychosoziale Entwicklung und die Bindungsfähigkeit von Mädchen anhand von Praxisbeispielen erörtern. Die Teilnehmer*innen erhalten die Gelegenheit, alltagstaugliche Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Mädchen kennen zu lernen und auszuprobieren.

Referentin: Margarete Udolf
Diplom-Psychologin, Fachberaterin für Psychotraumatologie am Institut für Traumabearbeitung und Weiterbildung in Frankfurt am Main. Langjährige Erfahrung in der Anti-Gewalt-Arbeit und in der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe. Mitbegründerin des Bremer Instituts für Traumapädagogik. Tätig als freiberufliche Referentin in Fort- und Weiterbildungen sowie bei Alten Eichen – Perspektiven für Kinder und Jugendliche GmbH als Psychologin im Fachdienst.
Langjährige Jugendschutzsachverständige bei der FSK.

Kosten: 120 €  (inkl. Getränke u. Handout)

Veranstaltungsort:
Anlauf- und Beratungsstelle des Mädchenhauses Kiel
Holtenauer Str. 127,  24118 Kiel

Anmeldungen (Fax / Post / E-Mail) bis zum 08.09.2018

Weitere Informationen und Anmeldeformular:

Flyer Tagesfortbildung Hilf mir aber…21.09.2018

 

Teenager-Mädchen mit langen braunen Haaren sitzt auf Steintreppe. Sie hat das Gesicht auf die Hände gestützt und sieht traurig aus.

Fachfortbildung: „Vom Umgang mit Sterben, Tod und Trauer- in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“

Auch dieses Jahr bieten wir diese beliebte Tagesfortbildung für pädagogische Fachkräfte an:

Beim Tod eines geliebten Menschen bricht für jede/n Hinterbliebene/n eine Welt zusammen.
Wenn Kinder und Jugendliche mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert werden, ist dies für begleitende Erwachsene sowie für die trauernden Kinder und Jugendlichen selbst  oft eine schwierige und verunsichernde Situation. Sprachlosigkeit und Gefühle wie Hilflosigkeit, Angst usw. sind für alle Beteiligten nicht selten und immer wieder eine Herausforderung, der sich auch begleitende Pädagogen stellen sollten, um Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer nicht allein zu lassen.
Das Seminar informiert über das Phänomen Trauer, bietet einen geschützten Rahmen für die Reflexion persönlicher Trauererfahrungen und gibt Raum für Trauererlebnisse, die durch die Tätigkeit angerührt werden.
Ziel des Seminars ist es, dem Thema Trauer über einen selbsterfahrungsorientierten Zugang Raum zu geben, um damit Unsicherheiten abzubauen und so einen angemessenen Umgang mit Trauer im beruflichen Kontext zu fördern.

Referentin:
Mechthild Rathje
– Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)
– zertifizierte Trauerbegleiterin (ITA e.V.)
– Gestalttherapeutin
http://www.trauerbegleitung-rathje.de

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden sich im Veranstaltungsflyer.

Fachfortbildung: Symbolarbeit in der Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen

Die Konfrontation mit Themen wie Sterben, Tod und Trauer bringt oft Erschütterung und Sprachlosigkeit mit sich. Dies gilt für die trauernden Kinder und Jugendlichen genauso wie für die begleitenden Erwachsenen. Wie können BegleiterInnen die Kinder und Jugendlichen erreichen, wenn die Worte (noch) fehlen?

Die Arbeit mit Symbolen kann helfen, unbewusstes Trauererleben ins Bewusstsein zu holen. So können z.B. durch das Malen von Bildern und ihre Betrachtung sowie das Gespräch über Bilder dann auch Worte für die eigene Befindlichkeit gefunden werden. Symbolarbeit eignet sich dazu, Erinnerungen und Gefühlen in der Trauer einen Ausdruck zu geben; auch kann sie eingesetzt werden, um Ressourcen aufzuspüren und Zukunftsvisionen zu entwickeln.

Ziel dieses Seminartages ist es, den unterschiedlichen Einsatz von Symbolen kennenzulernen und miteinander zu üben, so dass die Arbeit mit Symbolen als eine mögliche Methode in der Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen unterstützend eingesetzt werden kann. Er soll pädagogischen Fachkräften einen kleinen Methodenkoffer für die Praxis in der Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen an die Hand geben.

Dieses Seminar vermittelt kein Basiswissen zu den Themen Sterben, Tod und Trauer, sondern ist ergänzend zu der Fortbildung „Vom Umgang mit Sterben, Tod und Trauer bei Kindern und Jugendlichen“ zu sehen. Beide Seminare sind in sich geschlossen und können auch unabhängig voneinander besucht werden.

Referentin:

Mechthild Rathje
– Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)
– zertifizierte Trauerbegleiterin (ITA e.V.)
– Gestalttherapeutin
http://www.trauerbegleitung-rathje.de

Hier geht es zum Anmeldeformular.

Bild einer jungen Frau, die sich traurig mit dem Handrücken über die Augen wischt

Tagesfortbildung für pädagogische Fachkräfte: Vom Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Beim Tod eines geliebten Menschen bricht für jede/n Hinterbliebene/n eine Welt zusammen.
Wenn Kinder und Jugendliche mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert werden, ist dies für begleitende Erwachsene sowie für die trauernden Kinder und Jugendlichen selbst  oft eine schwierige und verunsichernde Situation. Sprachlosigkeit und Gefühle wie Hilflosigkeit, Angst usw. sind für alle Beteiligten nicht selten und immer wieder eine Herausforderung, der sich auch begleitende Pädagogen stellen sollten, um Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer nicht allein zu lassen.
Das Seminar informiert über das Phänomen Trauer, bietet einen geschützten Rahmen für die Reflexion persönlicher Trauererfahrungen und gibt Raum für Trauererlebnisse, die durch die Tätigkeit angerührt werden.
Ziel des Seminars ist es, dem Thema Trauer über einen selbsterfahrungsorientierten Zugang Raum zu geben, um damit Unsicherheiten abzubauen und so einen angemessenen Umgang mit Trauer im beruflichen Kontext zu fördern.

Referentin:
Mechthild Rathje
– Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)
– zertifizierte Trauerbegleiterin (ITA e.V.)
– Gestalttherapeutin

Der Info-Flyer + Anmeldezettel kann hier (als pdf-Datei) heruntergeladen werden. Er darf gerne an weitere Interessierte weitergegeben werden.

Tagesfortbildung für pädagogische Fachkräfte: Vom Umgang mit Sterben, Tod und Trauer… in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Beim Tod eines geliebten Menschen bricht für jede/n Hinterbliebene/n eine Welt zusammen.
Wenn Kinder und Jugendliche mit Sterben, Tod und Trauer konfrontiert werden, ist dies für begleitende Erwachsene sowie für die trauernden Kinder und Jugendlichen selbst oft eine schwierige und verunsichernde Situation. Sprachlosigkeit und Gefühle wie Hilflosigkeit, Angst usw. sind für alle Beteiligten nicht selten und immer wieder eine Herausforderung, der sich auch begleitende Pädagogen stellen sollten, um Kinder und Jugendliche in ihrer Trauer nicht allein zu lassen.
Das Seminar informiert über das Phänomen Trauer, bietet einen geschützten Rahmen für die Reflexion persönlicher Trauererfahrungen und gibt Raum für Trauererlebnisse, die durch die Tätigkeit angerührt werden.
Ziel des Seminars ist es, dem Thema Trauer über einen selbsterfahrungsorientierten Zugang Raum zu geben, um damit Unsicherheiten abzubauen und so einen angemessenen Umgang mit Trauer im beruflichen Kontext zu fördern.

Referentin:
Mechthild Rathje
– Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)
– zertifizierte Trauerbegleiterin (ITA e.V.)
– Gestalttherapeutin
http://www.trauerbegleitung-rathje.de

Hier geht es zum Veranstaltungsflyer und Anmeldebogen:

 

Tagesfortbildung für pädagogische Fachkräfte: „Hilf mir – aber lass mich bloß in Ruhe !“

Tagesfortbildung für pädagogische Fachkräfte: „Hilf mir – aber lass mich bloß in Ruhe !“ – Mädchen mit problematischen Bindungserfahrungen im pädagogischen Alltag

Mädchen, die von nahen Bezugspersonen misshandelt wurden, stehen später oft im Mittelpunkt schwieriger Beziehungsdynamiken  mit den Pädagog*innen. Alltäglicher Widerstand, Forderung nach Sonderrechten sowie die Schwierigkeit, Positives auszuhalten lösen bei den Fachkräften Ärger oder Resignation aus.
Besondere Belastungen bringen Mädchen mit, die mit psychisch erkrankten, suchtkranken oder traumatisierten Eltern aufgewachsen sind: Ihr Lebensgefühl ist durch vielfältige Ängste gekennzeichnet und sie sind überzeugt, dass niemand sie versteht. Im Alltag zeigen sie meistens nicht altersangemessene Verhaltensweisen sowie destruktive Parentifizierung.
In der Fortbildung werden wir die Folgen von Bindungstraumata auf die psychosoziale Entwicklung und die Bindungsfähigkeit von Mädchen anhand von Praxisbeispielen erörtern. Die Teilnehmer*innen erhalten die Gelegenheit, alltagstaugliche Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Mädchen kennen zu lernen und auszuprobieren.

Referentinnen: Margarete Udolf & Regina Sänger

Dipl. Psychologinnen und Fachberaterinnen für Psychotraumatologie
langjährige Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe
Bremer Institut für Traumapädagogik

Im Veranstaltungsflyer finden sich weitere Informationen sowie der Anmeldebogen.

Die Teilnahme an der Fortbildung kostet 120,- € (incl. Getränke und Handout)

Tagesfortbildung für pädagogische Fachkräfte: „Symbolarbeit in der Arbeit mit trauernden Kindern und Jugendlichen“

Die Konfrontation mit Themen wie Sterben, Tod und Trauer bringt oft Erschütterung und Sprachlosigkeit mit sich. Dies gilt für die trauernden Kinder und Jugendlichen genauso wie für die begleitenden Erwachsenen. Wie können BegleiterInnen die Kinder und Jugendlichen erreichen, wenn die Worte (noch) fehlen?

Die Arbeit mit Symbolen kann helfen, unbewusstes Trauererleben ins Bewusstsein zu holen. So können z.B. durch das Malen von Bildern und ihre Betrachtung sowie das Gespräch über Bilder dann auch Worte für die eigene Befindlichkeit gefunden werden. Symbolarbeit eignet sich dazu, Erinnerungen und Gefühlen in der Trauer einen Ausdruck zu geben; auch kann sie eingesetzt werden, um Ressourcen aufzuspüren und Zukunftsvisionen zu entwickeln.

Ziel dieses Seminartages ist es, den unterschiedlichen Einsatz von Symbolen kennenzulernen und miteinander zu üben, so dass die Arbeit mit Symbolen als eine mögliche Methode in der Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen unterstützend eingesetzt werden kann. Er soll pädagogischen Fachkräften einen kleinen Methodenkoffer für die Praxis in der Begleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen an die Hand geben.

Dieses Seminar vermittelt kein Basiswissen zu den Themen Sterben, Tod und Trauer, sondern ist ergänzend zu der Fortbildung „Vom Umgang mit Sterben, Tod und Trauer bei Kindern und Jugendlichen“ zu sehen. Beide Seminare sind in sich geschlossen und können auch unabhängig voneinander besucht werden.

Das Seminar wird geleitet von Mechthild Rathje,
– Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)
– zertifizierte Trauerbegleiterin (ITA e.V.)
– Gestalttherapeutin

http://www.trauerbegleitung-rathje.de

Zum Veranstaltungsflyer mit Anmeldebogen geht es hier.

Netzwerk Gewaltfreies Leben für geflüchtete Frauen

Der Bedarf ist schon länger da, eigene Hilfsangebote für geflüchtete Frauen und Fortbildungsangebote für die vielen ehrenamtlichen und professionellen Helfer_innen in der Flüchtlingsarbeit zu schaffen. Nun hat sich solch ein Netzwerk gegründet und bereits erste Angebote gemacht.

Das Netzwerk gewaltfreies Leben für geflüchtete Frauen in Kiel ist ein gemeinsames Projekt folgender Frauenfacheinrichtungen in Kiel: TIO – Treff und Informationsort für Migrantinnen, Frauennotruf Kiel e.V., Frauenhaus Kiel und Beratungsstelle Die Lerche, contra – Fachstelle gegen Frauenhandel, Frauenberatungsstelle und Eß-o-Eß, Autonomes Mädchenhaus Kiel.
Ziel des Netzwerks ist es, einen aktiven Austausch und gute Vernetzungsstrukturen für in der Flüchtlingsarbeit engagierte Menschen und die Fachfrauen aus den Anlaufstellen für Frauen und Mädchen zu schaffen.

Weitere Informationen gibt es in diesem Flyer.

Das Netzwerk gewaltfreies Leben für geflüchtete Frauen in Kiel lädt ein zur Informations- und Fortbildungsveranstaltung „Geflüchtete Frauen kompetent begleiten“

Frauen und Mädchen fliehen wie Männer vor Krieg, Folter und Armut. Zusätzlich sind sie Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, die sie fast ausschließlich als Frauen und Mädchen betreffen: Zwangsverheiratung, Menschenhandel, Vergewaltigung und Verweigerung von Bildungschancen sind dafür Beispiele. Sie erfahren zum Teil Gewalt und Traumatisierungen auf der Flucht und auch in den Unterkünften in Deutschland.
Ziel des Netzwerks gewaltfreies Leben für geflüchtete Frauen in Kiel ist es, einen aktiven Austausch und gute Vernetzungsstrukturen für in der Flüchtlingsarbeit engagierte Menschen und die Fachfrauen aus den Anlaufstellen für Frauen und Mädchen zu schaffen.
Wir informieren Sie über die besonderen Bedingungen geflüchteter Frauen, die Folgen von verschiedenen Formen von Gewalt und Traumatisierungen und wie Sie als Unterstützer_innen eigene Ressourcen aktivieren können. Außerdem lernen Sie in unserer Informations- und Fortbildungsveranstaltung die Infrastruktur der Beratungsstellen und die Wege in die Kieler Einrichtungen sowie deren Angebote kennen.

Weitere Informationen können dem Veranstaltungsflyer entnommen werden.

Über das Netzwerk gewaltfreies Leben für geflüchtete Frauen

Vorankündigung: Fachtagung zu „Transgenerationaler Traumaweitergabe“

Bevor der offizielle Flyer fertig ist hier bereits eine Vorankündigung für einen spannende Fachtagung, die am 1.3.2016 im Schleswig-Holsteinischen Landtag stattfinden wird:

„Unbewusste Erbschaften – Transgenerationale Weitergabe von Traumata als Herausforderung für die psychosoziale Arbeit“

Anmeldungen sind erst ab Januar möglich, wenn der Veranstaltungsflyer veröffentlicht worden ist.

Also, Terminkalender zücken und save the date !