Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben wird leider auch bei uns immer größer. Um Mädchen und jungen Frauen in Not wie gewohnt helfen zu können sind wir mehr und mehr auf Spenden angewiesen. Zum Glück gibt es viele Menschen, die unsere Arbeit gut finden und einmalig oder regelmäßig mit einer Geldspende unterstützen.
Um das Spenden noch ein bisschen leichter und attraktiver zu machen starten wir jetzt unser Spendenprojekt auf der deutschen Spendenplattform betterplace.org. Dort werden einige unserer konkrete Spendenbedarfe in appetitlichen Häppchen angeboten und können leicht weiterverschickt und anderen empfohlen werden. Dort ist auch immer gut erkennbar, wieviele Spenden für bestimmte Zwecke schon zusammengekommen sind und was es für Neuigkeiten gibt.
Wir freuen uns über jeden Euro, der bei uns ankommt und uns die Weiterarbeit sichert.
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8.März 2021 haben unsere Kolleginnen Leonie und Esther ein kleines Filmchen über das Mädchenhaus auf unserer Instagram-Seite veröffentlicht.
Durch eine große Spende war es 2020 für viele schleswig-holsteinische Frauenfachberatungsstellen überhaupt erst möglich, eine sichere Online-Beratung / Chat-Beratung anzubieten.
Auch unsere Beratungsstelle nutzt „text us“ mittlerweile und wir möchten dieses niedrigschwellige und sichere Angebot nicht mehr missen – nicht nur wegen Corona. Es gibt auch viele andere Gründe, nicht persönlich in eine Beratungsstelle gehen zu können oder zu wollen.
Leider ist die Finanzierung des Tools durch die Spende nur noch bis zum Ende des Sommers 2021 abgedeckt. Danach müssen die Beratungsstellen es aus eigenen Mitteln finanzieren oder darauf aus Kostengründen verzichten.
Aus diesem Grund hat die LFSH eine Spendenaktion bei betterplace.org zur Sicherung der Weiterfinanzierung dieses Projekts gestartet, welches wir natürlich aus eigenem Interesse gerne unterstützen möchten.
Bitte weitersagen und den Link an Interessierte weiterschicken.
Aufgrund der anhaltenden Pandemie-Situation ist die geplante Kundgebung auf dem Exerzierplatz in eine Online-Kundgebung umgewandelt worden. Hier ist der abgewandelte Kundgebungsaufruf:
Liebe Freund*innen, Kolleg*innen und Unterstützer*innen, liebe Interessierte
2020 war ein Jahr, welches wir uns wohl alle so nicht vorgestellt oder erwartet haben. Mit überraschenden Ereignissen, ungeplanten Herausforderungen und nach Kreativität suchenden Entwicklungen hat das Mädchenhaus Erfahrung. In 2020 war aber so vieles anders und neu, dass wir immer noch darüber staunen. Und dies liegt nicht nur am weltweit notwendigen Umdenken in Bezug auf Gesundheit, Klima und unserer daraus erwachsenden gemeinsamen Verantwortung. Auch unser Trägerverein Lotta e.V. hat sich das Jahr 2020 für große strukturelle Veränderungen „ausgesucht“. Trotz allem haben wir aber dieses besondere Jahr mit unseren engagierten und tatkräftigen Mitarbeiterinnen*, einem verlässlichen und entscheidungsfreudigen Vorstand und vielen großartigen unterstützenden Menschen gemeistert. In solche Zeiten erleben wir wie wichtig der gute Kontakt und die Vernetzung mit anderen ist, ebenso wie die Kreativität, die Erfahrung, der Mut und die Bereitschaft, sich den Dingen zu stellen und nach neuen Lösungen zu suchen.
Das große Vertrauen in uns, die Unterstützung, die konstruktive Auseinandersetzung und auch jede Spende ist ein überaus wichtiger Teil, um dies alles schaffen zu können. Hierfür möchten wir an dieser Stelle noch einmal unser herzlichstes Dankeschön aussprechen.
2021 verspricht auch noch so einiges an Herausforderungen für uns alle bereitzuhalten. Wir vom Mädchenhaus werden uns wie immer all dem stellen, um weiterhin Mädchen und jungen Frauen Hilfe, Unterstützung und Schutz zu bieten. Wir können gar nicht anders.
Für die nun beginnende Winterzeit und den nahenden Jahreswechsel wünschen wir euch / Ihnen und auch uns selber viel Glück, Kraft, Erfolg und eine große Portion Gesundheit.
Die Mitarbeiterinnen* des Autonomen Mädchenhauses Kiel
Unter der Adresse https://www.vertrauliche-spurensicherung-sh.de/ findet sich eine neue übersichtliche Internetseite über das Angebot in Schleswig-Holstein, die angeschlossenen Praxen und Kliniken sowie Hilfestellen im ganze Land.
Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen findet wie jedes Jahr am 25.November statt und soll durch eine weltweite Aktion auf dieses Thema aufmerksam machen: wieder leuchten in vielen Städten die Fassaden öffentlicher Gebäude, Schaufenster und Privatfenster in orange, um als Symbol der Kraft und des Widerstandes ein Zeichen zu setzen.
Auch dieses Jahr haben wir uns gerne an der Aktion des Zonta-Clubs Kiel beteiligt und unser Schaufenster orange gefärbt.
Davon und von der Mahnwache vor dem Justizministerum gibt es unten ein paar Fotos zu sehen.
Über die ganze Aktion und die in Kiel beteiligten Läden und Einrichtungen gibt es hier mehr Informationen.
Nicht nur wir, auch das Bauernblatt hat einen „Schättruum“, in dem gerade ein Beitrag über das Mädchenhaus und das neue Online-Beratungs-Angebot „Text us“ erschienen ist.
Für alle, die nicht gerne telefonieren oder nicht zu uns in die Beratungsstelle kommen möchten gibt es jetzt auch die Möglichkeit, mit uns zu schreiben und/oder zu chatten. „Text us!“ heißt unser neues Online-Beratungsangebot, mit dem du dich auf ganz einfache und sichere Art mit uns unterhalten kannst, wenn du Fragen hast oder Hilfe brauchst. Wie das geht erfährst du hier auf unserer Seite.
Die Möglichkeit der vertraulichen (anonymen) Spurensicherung ermöglicht es Betroffenen von sexualisierter oder häuslicher Gewalt, zeitnah rechtssichere Beweise sichern zu lassen ohne sich für eine Anzeige gegen den/die Täter*innen machen zu müssen.
Die Beweise werden in den Universitätskliniken anonymisiert gelagert und im Falle einer späteren Anzeige für das Ermittlungsverfahren verwendet.
Dies ist eine wichtige Verbesserung im Sinne des Opferschutzes.
Immer wenn Fälle sexualisierter Gewalt, der systematische Missbrauch von Kindern und Jugendlichen und Kinderpornographie es in die Tagesschau und die Schlagzeilen der Zeitungen schaffen – wie jetzt bei den Taten in Lügde und Münster – ist der Aufschrei in der Öffentlichkeit groß…als wäre das Thema nicht schon seit Jahren und Jahrzehnten bekannt und als gäbe es nicht schon lange Forderungen aus Fachkreisen, den Opferschutz und die Strafprozessordnung in Deutschland zu verändern und zu verbessern und die Strafverfolgung effektiver zu machen.
Wie alle Beratungsstellen und Jugendhilfeeinrichtungen haben wir täglich mit den oftmals massiven psychischen Folgen sexualisierter Gewalt zu tun.
Für alle, die – wegen Corona oder aus anderen Gründen – den Weg in die Beratungsstelle scheuen gibt es jetzt die Möglichkeit, mit uns per Videochat zu sprechen.
Dies erfolgt über das Tool RED-connect des Anbieters REDmedical, welches einfach und zuverlässig funktioniert und absolute Datensicherheit garantiert.
Erst vereinbart ihr einen Termin (per Telefon 0431-8058881 oder als Anfrage über unser Kontaktformular)
Dann bekommt ihr einen Link mit den Zugangsdaten.
Zum vereinbarten Zeitpunkt loggt ihr euch über die erhaltenen Zugangsdaten ein (Smartphone, Tablet oder Laptop) und die Video-Beratung kann beginnen.
Dabei ist keine Registrierung oder die Angabe von Klarnamen oder anderer Daten notwendig.
Die RED connect Videosprechstunde wird auch in Arztpraxen eingesetzt. Sie besitzt das ips-Gütesiegel der datenschutz cert GmbH und hat in der Vergangenheit als einziges System in Deutschland das Datenschutz-Gütesiegel des Unabhängigen Landesdatenschutzzentrums (ULD) erhalten. Das System ist auch von der kassenäztlichen Bundesvereinigung (KBV) geprüft und als zertifizierter Videodienstanbieter zugelassen.
Falls noch Fragen dazu bestehen, könnt ihr uns gerne kontaktieren.
#leavenoonebehind lautet der Aufruf, das Schicksal der in den europäischen Flüchtlingslagern gestrandeten Menschen – trotz und gerade wegen der weltweiten Coronakrise – nicht zu vergessen und die Menschen aus den dort herrschenden unwürdigen Lebensumständen zu befreien – so wie es die Menschenrechte und die europäische Verfassung verlangen.
In ganz Europa schließen sich Menschen diesem Aufruf an. Wir freuen uns, dass auch wir unser Schaufenster jetzt in diesem Sinne nutzen und unsere Solidarität zeigen können. Noch dazu auf besonders ästhetische Art: in Kalligrafie-Schrift gestaltet von dem*r Kieler Kalligrafie-Künstler*in Em Krallmann, mit Ems Schreibwerkstatt scriptmar. Weitere Informationen über den*die Künstler*in und diese Aktion sind auf Ems Webseite zu finden: www.scriptmar.com
Hier sind einige Fotos des Enstehungsprozesses und das Endergebnis zu sehen. Ein echter Hingucker mit wichtiger Botschaft ! Vielen Dank an Em Krallmann und Tamina Spilker.«
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